mein Blog über Elektroautos
Wie schlägt sich Zoe bei Schnee und Eis?
von Dorian Schädler,  28. Dezember 2014
Genau das wollte ich testen und unternahm am Wochenende vor Silvester eine Spritztour ins Allgäu. In der Nacht gab es 20 Zentimeter Neuschnee und die Straßenverhältnisse waren "genial schlecht". Die ersten Räumfahrzeuge rückten erst mittags aus, perfekt also um das Fahrverhalten bei Schnee und Eis zu testen.
Bereits beim ersten Beschleunigen stellte ich fest: die Traktionskontrolle funktioniert, Zoe beschleunigte wie gewohnt ohne Durchdrehen der Reifen. Auch bei höheren Geschwindigkeiten blieb das Fahrzeug erstaunlich sicher in der Spur und stärkere, ruckartige Lenkbewegungen brachten ihn nicht aus der Bahn. Dank des niederen Schwerpunkts durch die schweren Batterien, die gleichmäßig im Fahrzeugboden verstaut sind, waren auch schnelle Kurvenfahrten kein Problem, obwohl dabei die ESP-Warnleuchte hin und wieder aufleuchtete. Die schweren Batterien sorgen aber leider auch dafür, dass Zoe sehr leicht im Tiefschnee stecken bleibt. So musste ich mehrmals mit Splitt unter den Vorderreifen nachhelfen, um die Parkplätze der Ladesäulen wieder verlassen zu können, da der Schneepflugfahrer das Freihalten der Ladesäulen wohl vielerorts für unnötig hielt.
Mein Fazit: Zoe liegt auch bei schneebedeckter Fahrbahn sicher auf der Straße. Einen erhöhten Stromverbrauch bei winterlichen Straßenverhältnissen sollte man jedoch bei der Routenplanung berücksichtigen!