mein Blog über Elektroautos
meine Probefahrt mit der Elektro-Luxuslimousine Tesla S
von Dorian Schädler,  14. Oktober 2013
Ich darf Tesla fahren!
Seit 2 Monaten fahre ich nun meinen Renault Zoe, der mein Interesse an der Elektromobilität erst so richtig geweckt hat. Nun versuche ich hin und wieder andere Elektroautos Probe zu fahren, um mein Bild über die Stromer auszuweiten. Die Produktpalette ist inzwischen groß: angefangen beim Renault Twizy (den ich jedoch nicht als Elektroauto bezeichnen würde) über funktionale Kleinwagen, wie bspw. dem Renault Zoe oder dem Nissan Leaf bis hin zu sportlicheren Varianten im Hochpreissegment (BMW i8, BMW i3, Opel Ampera). Da ich kein Fan der Hybridtechnik bin, da dabei zwei Systeme verbaut sind, was doppelte Wartung, doppeltes Gewicht und doppelte Kosten mit sich bringt, und der BMW i8 und der Ampera somit ausscheiden, gibt es nur noch ein Modell, das die bisher genannten Modelle in den Schatten stellt: Das Model S von Tesla! Tesla ist ein kalifornisches Unternehmen, welches sich ausschließlich auf den Bau von Elektroautos spezialisiert hat. Das Model S ist von Grund auf als rein elektrisch angetriebenes Auto konzipiert. Mit 400 PS, 500 Kilometern Reichweite und neuster Technik an Bord steht es meiner Meinung nach an der Spitze der momentan auf dem Markt erhältlichen Elektrofahrzeuge. Seit einiger Zeit war es nun mein großer Traum, einmal einen Tesla S fahren zu dürfen. Bei einer längeren Internetrecherche für meine Webseite entdeckte ich auf der Tesla-Seite ein Formular zur Registrierung zu einer Probefahrt. Von anderen Zoe-Bloggern wusste ich, dass es nicht einfach ist, eine Probefahrt mit diesem Auto zu bekommen. Ich füllte dennoch ohne große Hoffnungen dieses Formular aus. Bereits am nächsten Tag erhielt ich von einem freundlichen Tesla-Mitarbeiter einen Anruf und als er mein Interesse an diesem Auto und an der Elektromobilität feststellte, schlug er mir einen Termin zur Probefahrt vor.

Am 14. Oktober war es dann soweit: Meine Probefahrt mit dem Tesla S in München!
                   

Die Fahrt nach München wollte ich natürlich mit Zoe machen. Beim Zwischenstop in Bad Wörishofen gab es aber technische Schwierigkeiten. Nicht bei Zoe, sondern an der Ladesäule von Allgäustrom Mobil. Die Säule war bereit und mit der Ladenetz-Karte ließ sich auch die Stecker-Klappe entriegeln. Dann ertönte ein lauter Piepton und das Display der Ladesäule zeigte: "Kfz nicht bereit". Unglücklicherweise war über die Entstörungshotline der richtige Mitarbeiter nicht zu erreichen, so blieb mir nichts anderes übrig, als nach Landsberg zu fahren, was die Restreichweite zum Glück noch zuließ, wo ich Zoe dann an einer RWE-Ladesäule per SMS mit Strom versorgen konnte. Die Ladung mit 16A (bei RWE-Säulen ist über ePowerSMS nur eine Ladung mit 16A möglich, obwohl die Ladestationen der RWE auch 32A ermöglichen könnten) dauerte allerdings 2 Stunden, die ich durch den Ladesäulen-Flop in Bad Wörishofen nun nicht mehr hatte, denn mein Tesla-Termin war um 13:00 Uhr. So blieb mir nichts anderes übrig, als die restliche Strecke mit der Bahn zurückzulegen (und das nicht einmal elektrisch, sondern mit einer Diesellock).
Der Tesla-Store befindet sich mitten in der Innenstadt von München.

zum Fahrbericht des Tesla S als Fotostrecke